Schüsslersalze
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Schüßlersalz

   Nr. 10 Natrium sulfuricum 

Potenz nach Dr. Schüßler D 6
Deutscher Name Schwefelsaueres Natrium, Glaubersalz, Natriumsulfat
Chemische Bezeichnung Na2SO4
Zuordnung Bachblütenschiene Scleranthus
Speicherorte im Körper Leber, Galle
biochemischer Wirkweise  Die Leber verstoffwechselt mit Hilfe des Schüßlersalzes Nr. 10 Natrium sulfuricum die anfallenden Schlacken- und Belastungsstoffe in ausscheidbare Stoffe; außerdem steuert die Leber mit Hilfe dieses Mineralstoffes den Depotzucker.
Das Schüßlersalz  Nr.10 transportiert überflüssiges Wasser aus dem Körper hinaus. Damit ist es das Mittel für Körperentschlackung und wichtig für die Ausscheidung von Giften. Aus diesem Grund ist es auch ein wichtiges Mittel zur Unterstützung von Leber und Galle. Es ist mit Nr. 9 an der Regulierung des Zuckerhaushalts im Körper beteiligt.

Antlitzanalyse des Schüßlersalze Nr. 10

- grün – ums Kinn
- bläulichrot – hauptsächlich der Nasenrücken, auch das ganze Gesicht
- geschwollene Tränensäcke/ verschwollene Augen

Zusatzfragen

Haben Sie geschwollene Hände oder Füße?

Stinken Ihre Winde?

Haben Sie eine häufig bzw. ständig juckende Haut?

Krankheitssymptome nach Regionen
für das Schüßlersalz

Nr. 10   Natrium sulfuricum D6
 

Augen: 

Bindehaut gelblich. Lichtempfindlichkeit.

Atemwege:

Atemnot in feuchtem Wetter. Muss sich die Brust halten beim Husten. Asthma, mit Rasseln in der Brust, gegen 4 oder 5 Uhr früh. Husten mit dicken, fadenziehenden, grünlichen Auswurf; Brust schmerzt. Ständiger Wunsch, tief und lang einzuatmen. Asthma bei Kindern (als konstitutionelles Mittel). Schmerzen in der linken unteren Brust. Jeder kalte Luftzug ruft einen Asthma-Anfall hervor

Bauch: Zwölffingerdarmentzündung; Hepatitis; Leber berührungsempfindlich, mit scharfen, stechenden Schmerzen; kann keine enge Kleidung um die Taille ertragen, schlechter durch Liegen auf der linken Seite. Blähungen. Flatulenzen; Blähung im aufsteigenden Darm, schlechter vor dem Frühstück. Brennen in Bauch und After. Bauchschmerzen

Blase:

Urin enthält Galle. Ziegelstaubartiges Sediment im Urin. Diabetes.
Männlich: Kondylome, weiche, fleischige Auswüchse; grünliche Absonderungen. Gonorrhoe, Absonderung dick, grünlich; geringer Schmerz.

Darm:

Blähungen. Flatulenzen; Blähung im aufsteigenden Darm, Brennen in Bauch und After. Stuhldrang. Gelber, wässriger Durchfall. Lockerer Stuhl am Morgen. Unfreiwilliger Stuhlabgang beim Wind lassen. Sehr große Kotmenge.

Gesicht:

Gelbliche Hautfarbe.

Geist, Gemüt:

Melancholisch, depressiv, gleichgültig, Selbstmordgedanken, Musik stimmt ihn traurig. Abneigung zu reden oder angesprochen zu werden. Unfähig nachzudenken

Frauen:

Nasenbluten während der Menstruation. Brennen in der Rachenhöhle während der Menses. Gonorrhoe mit gelblich-grünem Ausfluss

Gliedmaßen:

Schwellung der Achselschweißdrüsen. Entzündung des Nagelbettes. Brennen in Fußsohlen. Ödeme der Füße; Juckreiz zwischen den Zehen. Gicht. Gliederschmerzen, muss öfter die Position wechseln. Hüftgelenkschmerz, schlechter linke Seite und beim Bücken. Knie steif, Knacken der Gelenke. Rheuma, verschlechtert in feucht-kaltem Wetter

Hals:

Dicker, gelber Schleim, tropft aus hinterer Nasenhöhle

Haut:

Juckreiz beim Ausziehen. Warzen, Hühneraugen, Wundrose. Eitrige Hautausschläge mit gelblich-wässrigem Bläscheninhalt

Kopf:

Schmerzen im Hinterkopf. Durchbohrende Stiche in den Ohren. Schwindelgefühl, besser durch Schweiß am Kopf. Brennendes Gefühl beim Husten. Heißes Gefühl auf dem Kopf. Bohrendes Gefühl in rechter Schläfe, vorher Brennen im Magen. Nachwirkungen von Stürzen und Kopfverletzungen sowie geistige Probleme, die daraus entstanden sind. Träumt von fließendem Wasser.

 

Magen:

Saures Erbrechen. Brauner, bitterer Belag auf der Zunge. Durst nach etwas Kaltem. Galliges Erbrechen, Verdauungsstörung, Übersäuerung, Sodbrennen und Blähungen.

Mund:

Bitterer Mundgeschmack. Weißer, dicker, zäher Schleim. Blasen auf dem Gaumen. Zunge braun belegt.

Ohr:

Stechender Schmerz, Ohrenschmerzen, scharfe Stiche bei feuchtem Wetter. Nase: Katarrh, mit dicker, gelber Absonderung und salzigem Schleim. Virusschnupfen. Nasenbluten.

Rücken:

Jucken beim Ausziehen. Starke Schmerzen in Rücken und Nacken. Stechende Schmerzen zwischen den Schulterblättern. Entzündung des Rückenmarkhaut (Meningitis spinalis). Nackensteifigkeit.

Die Informationen und Angaben dieser Seite können den Arzt nicht ersetzen.
Bitte lassen Sie alle unklaren Beschwerden unbedingt von einem Arzt abklären!


Krankheiten sollten keinesfalls allein mit Schüssler-Salzen behandelt werden.
Besprechen Sie auch Ihre Anwendung von Schüssler-Salzen zur ergänzenden Behandlung mit Ihrem Arzt!